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Lehm trifft Pizza: Dein handgemachter Pizza-Lehmofen für perfekte Garten-Partys

Aktualisiert: 30. Juli

Ein eigener Lehm-Pizzaofen verbindet natürliches Bauen mit der Freude an holzgefeuerten Pizzen. Mit den richtigen Materialien und etwas Engagement kannst du einen effizienten, kostengünstigen Ofen bauen, der zum Highlight deiner Garten-Events wird. Besonders gemeinsam mit Freunden oder Familie wird das Bauprojekt zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Handgefertigter Lehm-Pizzaofen mit dekorativer Oberfläche im Garten, rauchender Schornstein zeigt Betriebsbereitschaft
Der fertige Lehm-Pizzaofen: Bereit für deine erste hausgemachte Pizza

Die Materialien

Für deinen Lehm-Pizzaofen brauchst du:


  • Lehmiger Unterboden als Bindemittel

  • Sand für die Struktur

  • Stroh für die Zugfestigkeit

  • Schamottesteine für die Backfläche

  • Gestein fürs Fundament


Diese Materialien sind meist günstig oder sogar kostenlos erhältlich: Sand vom Bauunternehmer, Stroh vom regionalen Lieferanten und lehmiger Unterboden oft direkt aus deinem Garten.


Der perfekte Standort

Die Wahl des richtigen Standorts ist entscheidend für den späteren Erfolg deines Ofens. Suche einen leicht zugänglichen Platz, der vor Wind geschützt und sicher von Bäumen entfernt ist. Idealerweise steht dein Ofen unter einem Überstand oder Dach - so kannst du ihn das ganze Jahr über nutzen und schützt ihn gleichzeitig vor der Witterung.


Aufbau des Steinfundaments für einen Lehm-Pizzaofen mit Drainageschicht und runder Steinmauer
Schritt 1: Ein stabiles Fundament als Basis für deinen Ofen

Das stabile Fundament

Ein solides Fundament bildet die Basis deines Ofens. Besonders bewährt hat sich ein Steinfundament mit einer unterirdischen Drainageschicht aus Kies. Darauf errichtest du eine runde Steinmauer bis zur gewünschten Arbeitshöhe und füllst sie mit Kies oder Sand. Diese Konstruktion sorgt für Stabilität und verhindert aufsteigende Feuchtigkeit.





Installation der Isolierschicht aus recycelten Materialien und Verlegung der Schamottsteine für die Backfläche
Schritt 2: Der isolierte Ofenboden nimmt Form an

Der isolierte Ofenboden

Die richtige Isolierung ist das Herzstück eines gut funktionierenden Pizzaofens. Sie hält die Hitze im Inneren und sorgt für gleichmäßiges Garen deiner Pizzen. Eine bewährte Methode ist eine Isolierschicht aus recycelten Glasflaschen oder Sägemehl, die mit einer dünnen Sandschicht bedeckt wird. Darauf kommen die Schamottesteine als eigentliche Backfläche.





Die Ofenkuppel

Die Kuppel ist das charakteristische Merkmal deines Lehmofens. Sie entsteht Schicht für Schicht: Zunächst formst du eine temporäre Sandkuppel als Stütze. Darauf kommt die erste dichte Lehmschicht. Nach dem Trocknen folgt eine zweite, breitere Kuppel mit einer Isolierschicht aus Stroh oder Holzspänen. Die äußere Schicht verleiht deinem Ofen nicht nur Struktur, sondern bietet auch zusätzliche Isolierung.


Formung der Lehmkuppel über einer Sandform, zeigt traditionelle Lehmbautechnik
Schritt 3: Die charakteristische Kuppel entsteht
Kunstvoll verzierter Lehm-Pizzaofen mit handmodellierten Ornamenten und strukturierter Oberfläche
Schritt 4: Die persönliche Note macht deinen Ofen einzigartig

Die Ofentür und letzte Schritte

Eine einfache, aber effektive Holztür vervollständigt deinen Ofen. Bevor du den ersten Pizzateig ausrollen kannst, braucht dein Ofen aber noch Zeit zum Trocknen. Plane mehrere Wochen ein - je nach Wetter und Luftfeuchtigkeit. Diese Geduld zahlt sich aus, denn nur ein vollständig ausgehärteter Ofen garantiert lange Freude beim Pizzabacken.




Du möchtest mehr erfahren?

Entdecke unseren ausführlichen Guide "Baue einen Pizza-Lehmofen", in dem wir dir Schritt für Schritt zeigen, wie du deinen eigenen Ofen baust. Mit detaillierten Anleitungen und einem praktischen Leitfaden zum Ausdrucken begleiten wir dich auf deinem Weg zum perfekten Pizza-Lehmofen. Lass uns gemeinsam loslegen!


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